Die Rechnungsprüfungsmethoden und –anlässe der Krankenkassen sind häufig Gegenstand der Diskussion zwischen uns und unseren Mitgliedshäusern. Flankiert werden die Anfragen der Mitgliedshäuser durch immer wieder einseitige Pressedarstellungen. Dies hat uns bewogen, im letzten Quartal des Jahres 2012 erstmals eine detaillierte Erhebung der durch die Krankenkassen beanstandeten Rechnungen des Jahres 2011 durchzuführen. Die allgemeinen Ergebnisse der Datenerhebung wurden auf der Mitgliederversammlung im Sommer 2013 präsentiert und intensiv diskutiert. Als Folge wurde das Projekt zum regelmäßigen Benchmarking, nicht zuletzt um eine Basis für Veränderungen des Rechnungsprüfungsverhaltens im Zusammenhang mit der neuen Prüfverfahrensvereinbarung (PrüfvV) zu haben.

Wesentliche Merkmale des Benchmarkings der Rechnungsüberprüfungen sind:

  • Auswertungsrhythmus: Einmal pro Jahr.
  • Die Ist-Datenerfassung erfolgt in MS-Excel in Kombination mit bereits von den Mitgliedern vorliegenden §21 Daten.
  • Vergleich der Ist-Daten mit den Durchschnittswerten im Zweckverband.
  • Darstellung der Kennzahlen je Kostenträger.
  • Vergleich der Ist-Daten mit den Vorjahreswerten.
  • Nur wer Daten liefert, bekommt auch entsprechende Auswertungen zurück (No Freeloader-Prinzip).
  • Die Ergebnisse werden sowohl für das gesamte Krankenhaus als auch auf Fachabteilungsebene dargestellt.
  • Die Ergebnisse werden für jedes Krankenhaus und jede Fachabteilung auf einer Seite dargestellt (One Page Only-Prinzip).